Kategoriearchive: Randnotizen

Argh!!! Ich habe eine Schreibblockade! Uni hat alles Leben aus mir herausgesaugt und jetzt kann ich keinen geraden Satz mehr schreiben! Meine wunderbare Hintergrund-beleuchtete Tastatur ist wieder zu einer normalen Hintergrund-beleuchteten Tastatur geworden und hat so gar nichts mehr mit dem Klavier zu tun, mit der ich sie sonst gerne vergleiche. Keine Kompositionen krabbeln aus diesem Kopf :( Schröcklich!

Aber als erfahrene Kreative weiß ich, dass dies nur eine vorübergehende Phase ist. Irgendwann wird etwas passieren, dass die Sparflamme wieder hochkochen lässt (siehe: Lamm, dass eine Löwin aus mir macht). Es ist immer so. So lange es Idioten auf dieser Welt gibt, werde ich auch kreativ sein, denn ich brauche diese Dummheit, um mich darüber aufzuregen, d.h. um mein Gehirn in Gang zu setzen, d.h. um  geistig herumzutollen, d.h. um mit Worten zu jonglieren. Das Gerücht, dass aus Negativem die beste Kunst entsteht, könnte stimmen.

EDIT: Damit ich blogtechnisch wenigstens ein bisschen fleißig aussehe, installierte ich flux (fluchs? In diesem Wort habe ich meinen Meister gefunden!) diese wunderbare Schneefallsache, um allen, die glauben, hier herumschleichen zu müssen, auf die Nerven zu gehen und ihnen Augenflimmern und epileptische Anfälle zu bescheren – pünktlich zum Fest der Liebe. Bin ich nicht großartig! (Antwort: Nein.)

Mein heutiger Beitrag zur Re-Vertikalisierung des Victory-Zeichens:

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Das war mein heutiger Beitrag zur Re-Vertikalisierung des Victory-Zeichens.

(Klasse, Mari!)

… falls ihr es noch nicht wusstest, aber wir sind scheiße. Unten sehen wir meine Küche. Sie wurde mir von der Vermieterin als Singleküche verkauft.

Küche

Küche, nicht: Bad

Was fällt auf? Die Küche ist eigentlich keine Küche. Sonst hätte sie ihren eigenen Raum. Hat sie aber nicht. Sie klebt in der Ecke zwischen Bad (das hat zum Glück einen eigenen Raum) und dem großen Regal. Was fällt noch auf? Die Dame wäscht nur mit gelben Gummihandschuhen ab (Geständnis!), weil sie Angst um ihre sowieso sehr rauen Hände hat. Sie lagert ihr Besteck in einem pinkfarbenen Blumentopf (ganz rechts), in dem bis zu seinem Tod ihr Kaktus gelebt hat. Sie hat viel Geschirr auf der Spüle stehen, aber keine Sorge: Ist alles frisch abgewischen (zum Zeitpunkt des Fotos jedenfalls).

Was fehlt? Ein Backofen. Warum habe ich keinen Backofen? Lasst mich raten… Weil ich als Single kein Recht dazu habe, mir Plätzchen zu backen? Fantastisch! Ich fordere Gleichberechtigung für Zu-Zweit-Seiende und Singles! Backöfen für jeden!

Einmal abgesehen davon. Wenn Singleküchen keinen Backofen haben, dann frage ich mich wirklich, was man sich unter einer Singlewohnung vorstellen soll. Hat die gar nichts? Kein Schlafzimmer zum Beispiel, weil das braucht man als Allein-Seiender nicht. Oder vielleicht ist es ja ein Hinweis auf die Umgebung. Vielleicht ist das mit Singlewohnungen so wie mit Reihenhäusern: Sie treten nie alleine auf. Wo eine Singlewohnung ist, findet sich mindestens noch eine zweite, denn möglicherweise könnten sich ausgefallene Paarungen ergeben. Heimliche Zuchtexperimente quasi… Unheimlich.

Fazit: Entweder kaufe ich mir einen russischen Bräutigam aus dem Katalog oder ich erfinde einen verstorbenen Mr. Mari oder ich backe mir einen unsichtbaren Freund. Oder nein. Option 3 fällt flach wg. fehlendem substanziellen Gerät.

Es ist spät in der Nacht – jedenfalls für eine Lärche wie mich – und als ich so durch meinen Blog gekrabbelt bin, ist mir aufgefallen, dass ich meine Liebe zu Girlbands habe schleifen lassen.

Und nun sage ich euch, Freunde, werte Leser, dass ich mich dazu aufgerafft habe, sämtliche Girlbands auf diesem Planeten zu recherchieren. Nun wird es sich ereignen, dass ich ab dem Ende diesen Monats sehr viel Zeit haben werde (Synonym dafür: Semesterferien) und dann geht’s rund!

Be prepared!

This is a warning!

Nobody moves, nobody gets hurt!

Dann werde ich so tief in den Sack voller Girlbands greifen, dass man mich bald nicht mehr Mari, sondern Girlband nennen wird…

Ich habe euch gewarnt!

Letzte Nacht habe ich davon geträumt, dass ich Schnurrbarthaare habe. So richtig ausgewachsene Schnurrbarthaare wie bei einer Katze oder so. Sie wuchsen neben meinen Nasenflügeln und hatten in etwa das gleiche Aufgabenfeld wie Wimpern, nämlich gut aussehen. Darum tuschte ich sie mit Mascara. Im Traum befand ich mich in der Öffentlichkeit und musste bei einem späteren Blick in den Spiegel feststellen, dass ich nicht nur meine Schnurrbarthaare, sondern aus Versehen auch meine Nasenhaare gewimperntuscht hatte und dass Letztere deshalb unangenehm in Erscheinung traten. Ich habe das dann weggemacht mit dem Finger und gebetet, dass dieses Faux pas niemandem aufgefallen ist.

Frage: Was für einen Unsinn kann man eigentlich träumen? Schnurrbarthaare! Herr im Himmel! Ich hatte die Existenz von Schnurrbarthaaren verdrängt, bis ich letzte Nacht davon geträumt habe…

Am besten schiebe ich alles auf die verschreckenden Hausarbeiten, die ich noch schreiben muss. Ich bin mir sicher: Wenn die nicht wären, hätte ich von etwas Schönem geträumt, zum Beispiel rosafarbenen Ponys. Andererseits sind die Schnurrbarthaare ja auch eine nette Idee. Sähen bestimmt gut aus beim Menschen, wenn man beim Schminken nicht die Nasenhaare mitbepinselt. Außerdem… Menschen mit Schnurbarthaaren… Das ist heimlich inspirierend! Oh mein Gott! Ich wurde inspiriert!

Was haben Gynäkologen und Fahrlehrer gemeinsam?

Antwort: Sie haben zu viel Zeit/ Gelegenheit, die weibliche Anatomie zu betrachten.

Ich schwöre, wenn ich das nächste Mal die Augen eines Fahrlehrers auf meinem entzückenden Arsch wiederfinde, werde ich ihn töten! Ihr sollt eure Schützlinge bewachen (und damit den Rest der Menschheit) und nicht die Situation abseits eurer laschen Ehe auschecken!

Manchmal muss man einfach bitter werden… Der Satz „Boys are stupid. Throw rocks on them!“ hat seine Berechtigung…

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Ist das nicht süß? Meine neuen Jogginschuhe reden mit mir! Ich bin verzückt! Ich liebe es, wenn scheinbar leblose Gegenstände eine Seele bekomme. So wie die Waschetiketten in den Klamotten von Colloseum. Ich kaufe da eigentlich auch nur Sachen, weil immer „Have fun washing!“ drin steht. Viiiiieeeeeelllll besser als diese militärischen Waschanleitungen à la „Don’t tumble dry!“, „Wash inside out!“ oder „Fuck you you fucking fuck!“. Wenn ich groß bin, mache ich mich selbstständig und werde Marketing in Form intelligenter Etiketten anbieten. Die Welt wird mir diese Idee aus den Hasenpfötchen reißen!

Kurze Frage am Schluss: Was mache ich hier überhaupt? Ich wollte doch eigentlich eine Hausarbeit schreiben! Ach, die Übersprungshandlungen, immer diese Übersprungshandlungen…

Jetzt ist wieder ein Semester (fast!, schreien die drei Hausarbeiten) vorbei. Wie traurig! Manchmal geht es so schnell… Hier eine Aufzählung der Dinge, die ich gelernt habe:

  • In Ostdeutschland gibt es keine Ausländer
  • Das Durchschnittsalter der CDU/CSU-Wähler liegt bei über 50. Trotzdem sind sie überall im Web 2.0 vertreten. Sogar bei Myspace.
  • Es gibt Friedhöfe mit horizontalen Grabsteinen (gesehen: Nürnberg, Nähe Plärrer, Gostenhof oder so)
  • Der Nürnberger Stadtteil, das angebliche Künstlerviertel, wird auch GoHo abgekürzt
  • Wenn du Chef bist, sägt dein Stellvertreter dir generell am Stuhl
  • Mein Browser hat eine fantastische Zoomfunktion
  • Ich habe den Harry Potter unter den Lehrbüchern gelesen (Holtbrügge: Personalmanagement)
  • Alle Griechen sind supergebildet
  • Die Leute geben bei Straßenumfragen wesentlich öfter ihre Gehaltsklasse an, als man das denkt. Vielleicht lag es aber auch an mir, der besten Interviewerin aller Zeiten
  • Mein Macces ist der tollste Computer aller Zeiten!
  • Love Pages, Love Keynotes, Love Numbers! Fuck Microsoft!

Es war doch mal wieder sehr lehrreich. Würde ich allerdings diese gehaltvollen Punkte dem unsinnigen Schund gegenüberstellen, den ich mir völlig unnötig ins Hirn gedrückt und dann wieder vergessen habe – nun, dann würde meine Uroma im Grab rotieren.

Oh Hilfe! Ich blute Buchstaben!

… ein ganz bedeutender, wenn man mich fragt: Reichhaltiges Essen lässt sich besser auf englisch als auf deutsch skandieren.

Ich meine:

Car-bon-hy-drates! Car-bon-hy-drates!

vs.

Koh-len-hy-dra-te! Koh-len-hy-dra-te!

Klingt ja wie beim Buchstabierfest der ABC-Schützen!

Deshalb: CAR-BON-HY-DRATES! CAR-BON-HY-DRATES! CAR-BON-HY-DRATES!