Kategoriearchive: On the road

Ein Besuch in Hessens wunderschöner Nicht-Hauptstadt Frankfurt mit den furchteinflößendsten Hafengebäuden, die die Welt je gesehen hat, hat dazu geführt, dass ich Opfer eines Cookiebangs wurde. Ein Cookiebang ist eine Ableitung von Gangbang, was soviel bedeutet, dass eine Person gleichzeitig von mehreren Cookies verführt wird. So geschehen im Fall von Millie’s, die zwar nur kleine Brötchen Cookies backen, dafür aber Multipacks anbieten. Hier ein Beispiel:

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Hier sehen wir die traurigen Überreste des Cookiebangs, nach einer eineinhalbstündigen Zugfahrt. In der linken oberen Ecke und der linken unteren sehen wir jeweils Cookies mit weißer Schokolade und Himbeeren, in der rechten oberen Ecke einen Cookie mit Vollmilchschokoladestückchen und darunter einen zerfetzten Cookie mit Orangenaroma und dunklen Schokoladenstückchen. Rechts oben sehen wir außerdem die Reiselektüre der jungen Dame, die Missy, weil die Dame von Heute keine Angst davor haben sollte, auch mal ein feministisches Flugblatt in die Hand zu nehmen.

Was hat uns Millie’s Cookiebang gelehrt? Dass Millie’s die Perfektion von Weichheit erfunden hat, dass die Orangensache nur halb so toll schmeckt wie sie aussieht, und dass die anderen Cookies properly amazing sind. Der Klassiker mit Vollmilchschokolade beispielsweise ist ein zartschmelzender Traum und auch die Himbeervariante entlockt dem User Geräusche des Wohlgefühls. Allerdings konnte bislang noch kein direkter Vergleich keine direkte Competition mit der McDonalds-Version dieser Variante stattfinden, so dass unklar ist, wer von beiden gewonnen hat. Was allerdings sehr klar ist: Das Cookieranking hat sich verändert. Es sieht nun wie folgt aus:

1) Millie’s Vollmilchschokoladecookie

2) Double Chocolate Chip Cookie (dunkel) von Subway

3) White Chocolate Chip Cookie mit Himbeere von McDonalds

Und wer selbst abstimmen möchte: Bitte hier.

Zum Leidwesen aller Menschen auf dieser wunderbaren Kugel namens Erde entdeckte eine ambitionierte Reporterin heute nachmittag in Frankfurt am Main, der Nicht-Hauptstadt von Hessen, dass die gefürchtete Sternmullamöbe noch nicht besiegt ist. Hier ist ein Foto der unangenehmen Kreatur, aufgenommen unter gefährlichsten Bedingungen, das heißt: lebensbedrohlichen Umständen.

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Die Sternmullamöbe, ein evolutionärer Unfall, entstanden bei der Paarung einer Amöbe und eines Sternmulls, gilt eigentlich seit dem Altpaläolithikum als ausgestorben, doch vereinzelte Vorkommen wurden immer wieder aus einzelnen Teilen der Welt gemeldet. Die Sternmullamöbe besitzt die herausstechenden Eigenschaften beider Elternteile: eine sternförmige, rote Nase und einen formlosen, wabbelnden grünen Körper. In diesem besonderen Fall hatte die Sternmullamöbe außerdem bunte Kugeln auf ihrem Körper.

Sollten sie der Sternmullamöbe auf offener Straße begegnen, nähern sie sich ihr nicht. Wissenschaftler empfehlen, sich langsam und ruhig von dem ähm Wesen zu entfernen, um es nicht aufzuregen. Sie können nicht ausschließen, dass die bunten Kugeln explosives Material enthalten. Bekannt ist allerdings, dass die Sternmullamöbe die unangenehme Eigenschaft hat, sich mit der sternförmigen Nase an Wirtskörpern festzusaugen und ihren Lebenssaft zu stehlen. Im Volksmund werden sie deshalb irrtümlich auch als „Vampire“ bezeichnet. Das ist allerdings Schwachsinn, da sie mit dem Vampir, wie man ihn aus Büchern und Filmen kennt, nichts zu tun hat. Sie ist erstens resistent gegen Sonnenlicht, Knoblauch, Kreuze und Silber und besitzt zweitens nicht mal ein Quäntchen erotische Ausstrahlung geschweige denn die Fähigkeit, Frauen und Männer in einen glückseligen Zustand der Ekstase zu versetzen.

Die Sternmullamöbe wird außerdem verdächtigt, die Dinosaurier zum Aussterben gebracht zu haben. Man wirft ihr vor, ihre sternförmige Nase für unlautere Zwecke benutzt zu haben. Wissenschaft und Innenministerium sind deshalb in heller Aufregung, weil sie nicht wissen, wieso die Sternmullamöbe plötzlich in Frankfurt aufgetaucht ist, doch sie vermuten das Schlimmste. Malte Maulesel, Vorsitzender eines Geheimdienstes, der so geheim ist, dass Malte Maulesel noch nicht mal selbst weiß, dass er ein Mitglied ist, sagt: „Sollte Ihnen die gefährliche Sternmullamöbe auf der Straße über den Weg laufen, verhalten sie sich ruhig, ziehen sie sich zurück und rufen sie den Geheimdienst an, der so geheim ist, dass ich selbst nicht mal weiß, dass ich dort Mitglied bin.“

Ohne viel Worte zu verlieren: Ich war am Wochenende in Berlin. Dabei habe ich viel gelernt:

  1. Ich weiß jetzt, wieso ich Zugfahren dem Auto vorziehe: Man kann lesen, man kann aufs Klo gehen, wann auch immer man will, und man kann Bahnhöfe ins Sammelalbum einkleben.
  2. Ich bin froh, das Zeitalter der Altbau-WGs hinter mir zu haben. Zu viel Schmutz, schlechte Renovierungsarbeiten und muffige Gerüche, wenn man mich fragt.
  3. Nach Berlin kann nur, wer die Berlin-Uniform trägt. Im Idealfall sieht die für Mädchen so aus: schwarze, durchsichtige Strumpfhose; Stiefelchen zwischen Ugg und Gestiefelter Kater; Wollmütze mit sackartiger Ausstülpung hinten; Alternativmädchenblick; Bierflasche in der Hand. Männer tragen am besten Skinnyjeans und merkwürdige Kopfbedeckungen. Und natürlich eine Flasche Bier. Das führt uns zu
  4. denn wir lernen daraus, dass ich mit meiner Vorliebe für Nikes, knackige Jeans (an Weiberärschen), Baggy Jeans (an Männerärschen), Baskenmützen und Mineralwasser erst einen Trend starten müsste, um in Berlin anzukommen. Nun gut. Einer muss sowas ja immer machen…

Abgesehen davon folgen jetzt ein paar fotografische Impressionen. Wie man es gewohnt ist, sind keine Landschaftsaufnahmen dabei. Kurz vor Schluss aber trotzdem noch eine kleine Randnotiz: Man sagt, man dürfte Berlin nicht verlassen, ohne nicht mindestens einen Promi gesehen zu haben. Ich habe MC Rene beim Brötchenholen beobachten dürfen. Hej! Fantastisch! 1) Woher kenne ich MC Rene überhaupt? Für ein nichthiphopaffines Publikum ist er doch ungefähr so relevant wie Bürger Lars Dietrich. 2) Ist MC Rene ein gutes oder ein schlechtes Omen bezüglich meiner weiteren Beziehungen zu Berlin? Ist er eher eine schwarze Katze oder ein Hasenpfötchen? Eine ausgefallene Wimper oder Spiegelscherben unter einer Leiter bei Vollmondnacht? Lieber Hiphop, bitte kläre mich auf! Mehr lesen »

Jennifer Rostock

Erst Nürnberg, dann die ganze Welt! Jennifer Rostocks Schritt hat Großes vor. Er möchte die Welt beherrschen. Ein wunderbarer Gedanke, wirklich, vor allem, wenn man bedenkt, dass die Wissenschaft der einhelligen Meinung ist, dass ein Schritt nicht denken kann. Tja, Jennifer Rostocks Schritt beweist etwas anderes. Er startete seinen Feldzug in der bayrischen Provinz und mittlerweile hat er es bis nach Berlin geschafft, wo er am/im Prenzlauer Berg zwischen linken Parolen und Kastanien an einer Plakatwand hängt.

Was lernen wir daraus? Man kann alles erreichen, wenn man es nur will. Jennifer Rostocks Schritt ist ein gutes Beispiel. Er hat es vom nichtdenkenden Gegenstand zu einer ernsthaften Bedrohung geschafft. Ich würde ihm gerne applaudieren, aber die Gefahr ist zu groß, dass ich deswegen ins Visier von Terrorfahndern geraten könnte, weil ich ein staatsfeindliches Objekt unterstütz habe.

Ich habe mir heute ein paar neue Joggingschuhe gegönnt und wie soll ich sagen? Es hat sich gelohnt! Man achte auf die Detailverliebtheit im Muster:

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Laufschuhe mit Blümchenmuster! Ich bin im siebten Himmel! Das Muster passt nämlich genau zu meiner Einstellung gegenüber Sport. Ich persönlich bevorzuge ja solche Leibesertüchtigungen, bei denen man theoretisch noch eine gefüllte Teetasse mit sich herumtragen könnte. Beim Joggen geht das, bei den meisten Mannschaftssportarten hingegen nicht, d.h. Fußball, Volleyball, Basketball und Hockey hat mir die Schule ordentlich vergällt.

Das erschreckendste Erlebnis war im übrigen der einmalige Versuch des Mädchenfußballs, um den die gesamte Weibertruppe gebeten hatte. Für mich war das völlig unverständlich und ich stand während dem Spiel etwas verloren auf dem Feld herum und kratzte mich am Kopf, denn erstens hatte ich nicht genug Puste, um von einer Seite auf die andere zu rennen und das ungefähr dreimal in der Minute, und zweitens musste ich darauf acht geben, dass meine imaginäre Teetasse nicht kaputt geht. Es war nämlich so, dass sich plötzlich selbst die friedlichsten Mädchen in Kampfdrohnen verwandelten und den Sport vom Fußballlevel aufs Bolzlevel hoben. Es gab beinahe Schlägereien! Und das in Anwesenheit eines Feingeistes wie mir!

Die einzige Mannschaftssportart, mit der ich letztenendes nicht völlig böse bin, ist übrigens Basketball. Das funktioniert zwar auch nicht mit Teetasse, aber immerhin gibt es eine Tiermetapher. Ein Wurfstil, dessen reale Bezeichnung ich nicht kenne, wurde von Frau K. immer als Kobrawurf tituliert, weil die Hand nach dem Wurf abknickt wie eine Kobra (knicken Kobras überhaupt ab??? Egal, siehe auch: gebrochene Handgelenke, ups!). Das finde ich toll. Wenn eine Tiermetapher darin vorkommt, dann mag ich es.

Kommt in Joggen eigentlich eine Tiermetapher vor???

Hier sehen wir, was passiert, wenn die Mari reisen geht. Da El Mano mittlerweile seine Position als Hauptputze eingebüßt hat, darf mich heuer La Maquína begleiten. La Maquína freut sich darüber sehr. Sie ist die ganze Nacht im gepackten Koffer herumgetanzt und hat einiges an Unordnung hinterlassen, wie man in der folgenden Momentaufnahme sieht:

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Neben der entzückenden Oral B Professional Care 3000 finden sich hier: Arbeitsmaterialien für eine Hausarbeit (Kommunikationswissenschaft), mehrere Kleidungsstücke, ein Buch von Juli Zeh (hoffentlich gut, die Erwartungen sind nach dem fantastischen Adler und Engel und dem nicht minder guten Spieltrieb sehr hoch), mein Tagebuch (aber davon darf niemand wissen), ein Sonnenbrillenetui (versteckt), Gutscheine für Oral B-E-Zahnbürsten (ebenfalls verborgen) und eine Kulturtasche von Vichy in türkisblau. Was man nicht findet: Der Koffer ist supertoll. Er ist dunkelblau mit großen weißen Punkten. Das muss mir erstmal einer nachmachen! Stil!

Als ich gestern abend nach Nürnberg zurückkehrte, wurde ich in meiner Wohnung sofort glorreich empfangen. Ein bemartinshorntes Auto raste über die große Straße und ich fühlte mich sofort wonnig-wohl. Es ist nämlich so, dass ich seit drei Jahren nicht mehr ohne Martinshorn leben kann.

Es begann in Gießen, wo ich in der direkten Nachbarschaft eines Krankenhauses wohnte. Es begann als Zufall und endete damit, dass ich die Sirenen vermisste, wenn ich mal im geruhsamen Lohr weilte. Und wenn wir ehrlich sind: So ein Krankenhaus um die Ecke ist auch ziemlich praktisch. Als Hypochonder hatte ich natürlich im Hinterkopf, dass ein nahes Hospital sehr gut war, wenn ich den Drang bekommen sollte, eine Blinddarmentzündung/ einen Herzanfall/ einen plötzlichen Tod zu simulieren. Ich könnte mich röchelnd und mit letzter Kraft die Straße hinaufschleppen und dann von einem heißen Zivi gefunden werden.

Tatsächlich nutzte ich den Service des nahen Krankenhauses eines Abends, nachdem ich mir an meinem Bett den kleinen Zeh angeschlagen hatte und er sich innerhalb kürzester Zeit in eine kleine verschrumpelte Rosine verwandelt hatte. Natürlich war Sonntag und natürlich hatte ich die Verletzung am Fuß. Ich war ohne diesen Vorfall ganze zwei Mal (ohne Geburt) und dann auch nur ambulant im Krankenhaus und es war jedes Mal der Fuß. Einmal war es das Ergebnis eines misslungenen Handstands, einmal fiel ich die Treppe hinab, nun trat ich gegen das Bett. Ich schleppte mich also Richtung Krankenhaus und als ich dort ankam, hatte ich eigentlich schon keine Schmerzen mehr. Aber ich dachte mir: Wenn, dann richtig. Man kann doch nicht einfach nur zum Krankenhaus laufen und dann wegen dem Vorführeffekt kneifen. Ich möchte keine ellenlangen Krankengeschichten erzählen, denn natürlich war nichts passiert. Ich hatte mir das Scheißding nur verstaucht und konnte mit einem wohlgemeinten Assistenzarztrat wieder nach Hause robben. Doch immerhin war ich eine Erfahrung schlauer: Ich wusste, wie es sich anfühlte, ein Krankenhaus um die Ecke zu haben.

Nach Gießen kam Nürnberg, die Halbe-Millionen-Stadt. Ich wohne zwar weder in der Nähe einer Feuerwehr noch eines Krankenhauses noch einer Polizeistation, aber trotzdem ist hier immer was los – sirenentechnisch. Schööööööön! Gießen war zwar scheiße, aber da ich ein tolles Zimmer hatte mit einem tollen großen Bett (abzüglich des Moments, als ich mir daran hypochondrisch den Zeh brach) und einem tollen meergrünen Teppich und toller Musik (Amy Winehouse, Nelly Furtado, Teedra Moses) – kurz und gut: Die Stadt kann tausendmal scheiße sein, so lange die Wohnung schön ist, wird es immer gute Erinnerungen geben. Und zu diesen Erinnerungen gehört eben auch die Sirene, die mich glücklicherweise immer noch begleitet.

Im übrigen auch, wenn ich in der Heimat weile. Schwesterherz trat nämlich in meinenFußstapfen und lebt direkt neben einem Krankenhaus. Und damit in unmittelbarer Nachbarschaft von Martinshornhausen. Ich hoffe, ich komme nie in die Verlegenheit ins Dorf zu ziehen. Ich will für immer Sirenen um mich herumhaben! Halt so!

Im übrigen: Das erste Mal, dass ich richtigen Kontakt zu einer Sirene hatte, war bei der Klassenfahrt nach Berlin in der zehnten Klasse. Da wurde ich eines Morgens von einer solchen aus meinem Jugendherbergsbett gerissen. Ich denke, das war ein Zeichen. Berlin, ich komme!

Heute früh schmökerte ich in Riven Rock von T.C. Boyle (amüsant, sehr amüsant). Es kam ein Erdbeben im Buch vor und dann fiel mir ein, dass ich, die kleine unbedarfte Mari, auch schon mal Teilnehmerin an einem solchen geologischen Happening war. 2004 im Urlaub in Tokyo. Ich saß auf einem eher unbequemen Bett und las, als das Bett plötzlich merkwürdige Schaukelbewegungen vor und zurück machte. Die Erde bebte als nicht wirklich. Sie wackelte eher wie ein altersschwacher Tisch. Das war das Erlebnis. Es ist nichts passiert. Punkt. In Tokyo verlaufen die Stromleitungen oberirdisch, damit in der Erde nichts passiert, wenn die Erde mal wieder ihre manisch-depressiven Phasen hat. In San Francisco ist das auch so, wie wir alle aus den spannenden Dokus aus dem gymnasialen Erdkundeunterricht (hoffentlich mit Erzähler!) wissen.

Tokyostrom

Heute war ich im wunderschönen Bamberg, dem Venedig unter den deutschen Städten. Leider habe ich es versäumt, genug Brückenfotos für eine Brückengalerie zu schießen. Das ist nicht schön, aber es ist passiert. Blöd. Kann man aber bestimmt auch in jedem Touristenführer anschauen.

Stattdessen habe ich folgende Fotografie gemacht:

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Wir sehen: das Logo einer primitiven Bekleidungsfirma und eine schicke Maria-und-Jesus-schauen-auf-vorbeiflanierende-Passanten-herab-Figur. Diese Paarung hat einen leicht absurden Beigeschmack. Nur weil Bamberg nach Aussage einer Zugezogenen erzkatholisch ist, kann es sich nicht gegen den Fortschritt erwehren. Dann passiert sowas. Kann man scheiße finden, kann man gut finden. Ich persönlich ziehe es vor, keine Meinung dafür zu haben und stattdessen mit großen Augen darauf zu starren.

Bamberg hat im übrigen architektonisch noch einiges andere zu bieten. Hier sehen wir den Kopf eines Einhorns, der am Eingang eines Bekleidungsgeschäfts befestigt ist:

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Ich denke, nun sollte allen Unwissenden klar sein, was man unter einem energischen Kinn versteht. Und weil Tierarchitektur so ein tolles Thema ist, hier noch ein Bild aus München:

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Ein Widderkopf als Türgriff – wer würde dafür nicht seinen linken Unterschenkel geben? Vielleicht derjenige, der ihn schon für diese wunderbare Pferdezeichnung in einem Münchner Dirndlgeschäft gegeben hat…

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Ich hatte heute einen Plan. Der Plan sah vor, Jeans, Turnschuhe und Flipflops zu kaufen. Pläne zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie gedankliche Konstrukte sind, die manchmal verbalisiert werden, und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintreten. Der Plan ist in diesem Fall nicht eingetreten. Stattdessen habe ich mir einen langgehegten Wunschtraum erfüllt und rote Zauberpumps gekauft, auf denen man laufen kann. Sie sind supertoll und ich liebe sie. Sie werden meine neuen besten Freunde und eigentlich ist es auch nicht schlimm, dass ich die anderen Sachen nicht bekommen habe. Es sind schließlich Zauberschuhe. Wenn ich die Hacken zusammenschlage, kann ich mir so viele Jeans, Flipflops und Nikes wünschen wie ich will!

Hier sind die roten Zauberschuhe in ihrer ganzen Schönheit:

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Hier sind die roten Zauberschuhe an meinen Füßen. Es empfiehlt sich zur besseren Betrachtung den Computer kurz um 90° zu drehen.

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Hier sind die roten Zauberschuhe in Vogelperspektive. Die wichtigste Perspektive, denn so werde ich sie wahrnehmen. Und ich finde sie aus dieser Perspektive superschön!

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