Kategoriearchive: SPAM LOVE

Freunde, wenn ihr gedacht habt, dass Spam so moralisch ist, dass er uns an den Weihnachtsfeiertagen nicht belästigt: Ich muss euch enttäuschen. Neben drei Angeboten für billiges Viagra habe ich diesen wunderbaren “Brief” einer Russin, die nach eigenen Angaben kein Deutsch kann, bekommen. Wie soll ich sagen? Bei der Behauptung, kein Deutsch zu können, hat sie vermutlich das einzige Mal nicht gelogen.

Hallo,
Mein Name ist Elena, ich habe 33 Jahre und ich lebe in einer kleinen russischen Stadt. Ich arbeite in einer Bibliothek und ich kann nach meinem Computer arbeiten, wenn mo”glich zu verwenden. Ich habe Ihre Adresse im Internet und ich beschlossen, Ihnen diesen Brief zu schreiben.
Ich habe eine Tochter, 8 Jahre, ihr Vater Endivie uns und wir leben mit meiner Mutter.
Durch die Finanzkrise meine Mutter unerwartet verloren Stellenangebote und unserer Situation war sehr schwierig.
Die Preise fu”r Gas und Strom ist sehr hoch in unserer Region und ko”nnen wir nicht verwenden, um unser Haus mehr Wa”rme.
Das Wetter ist sehr kalt hier bereits und das Radio sagen, dass die Temperatur in unserer Region werden bis zu minus 25 Grad Celsius in den na”chsten Wochen.
Wir haben gro?e Angst, und wir wissen nicht, was zu tun ist.
Die einzige Mo”glichkeit fu”r uns, unsere Heimat Wa”rme ist es, einen tragbaren Ofen, die Arbeit mit brennendem Holz zu verwenden. Wir haben viele Holz in unserer Region und diesen Ofen wird unser Haus zu heizen den ganzen Winter fu”r minimale Gebu”hren.
Leider ko”nnen wir nicht kaufen diesen Ofen in unserem lokalen Markt, weil es Gegenwert von 191 Euro und sehr teuer fu”r uns kosten.
Wenn Sie irgendwelche alten tragbaren Holzofen und im Fall, dass Sie benutzen es nicht mehr, werden wir sehr dankbar, wenn Sie es ko”nnen, um uns zu spenden und organisieren den Transport von diesen Ofen auf unserer Startseite.
Wir befinden uns im zentralen Teil der Russischen Fo”deration, 180 km von Moskau entfernt.
Bitte lassen Sie mich wissen, wenn Sie helfen ko”nnen, und ich werde schreiben Sie uns nach Hause schicken.
Von ganzem Herzen wu”nsche ich Ihnen ein frohes Weihnachtsfest. Ich mo”chte, dass das Neue Jahr 2010 hapiness bringen Sie und alle Ihre Tra”ume wahr werden!
Elena und meine Familie.
P.S. Ich u”bersetzte diese Meldung mit Computer U”bersetzer und ich hoffe, dass Sie zu mir in englischer Sprache beantworten kann, weil ich sie studierte an der Schule. Wenn Sie Antwort in deutscher Sprache, werde ich nicht in der Lage, Ihre Botschaft zu verstehen. Danke. Elena.

Okee, okee, ich werde nicht darauf eingehen, dass Elenas Übersetzungscomputer weder ordentlich deklinieren noch konjugieren noch sonst irgendwas kann, was mit der deutschen Grammatik in Verbindung steht. Lässt man diese Stolperfalle der deutschen Sprache einmal weg, kommt trotzdem noch genug Müll heraus. Alleine das Sujet dieses “Briefes”… Tragbare Holzöfen – leck mich fett! Und Vater Endivie! Selten so gelacht! In diesem Sinne, Elena, ein vegetarisches neues Jahr!

Guten Tag,

Gerade hatte ich folgende, erheiternde Mail im Postfach. Absender war ein gewisser Tommi S.:

Hi, Jason, Have you noticed that today I’ve been wearing a replica watch instead of my Cartier? Nobody has noticed it! I’m not going to wear my genuine time-piece every day, it’s better to keep it safe at home and wear from time to time. Thanks to Prestige Replicas I have this extra quality replica watch. Have a link. Jordan

Zuerst: They call you Jordan, Tommi. That’s not your name!

Dann aber auch: You call me Jason. That’s not my name!

Was wir gelernt haben: Tommi, wenn du schon behinderte Spam-Mails rumschicken musst, dann benutze a) deinen richtigen Namen und b) informiere dich darüber, an wen die Email geht oder wähle eine neutrale Anrede. Das ist ja schrecklich! Abgesehen davon lege ich auch keinen Wert darauf, neutralisierte Emails von dir zu erhalten. Erzählungen über Cartiers (unecht und echt)? That’s not my thing!

Good day,
Firstly, I apologize for sending you this sensitive information via e-mail instead of a Certified Post-mail, well I’m Mr. Zhao Yao by name, I work with THE BANK OF CHINA, here in China. I have a business proposal of ($18,370,000.00USD) for you to handle with me from my bank. I will need you to assist me in executing this project from China to your country. I need to know if you will be able to handle this transaction with me before I explain to you in details.
Should you be interested, please get back to me immediately so as to proceed with the transfer arrangement ASAP.
Kind Regards,
Mr. Zhao Yao

Good day to you, too, Sir! Thank you for apolizing about touching my emailpostfach in a very inappropriate manner. I really wonder what you want from me. No suspicious URL’s, just those gentleman-ish words… Maybe you’re a nice guy. Maybe you really want to help me. But: I don’t even know who this Mr. China is and I surely weren’t in contact with him about USD. Actually, I don’t even know what this USD is. Let me guess: Some kind of money? Unfortunately I live in Germany. We still pay with sticks, stones and bones (and sometimes Bratwursts). I think you confused the e-mail-adresses. I hope you don’t get fired because of it!

Always yours,

Mari

Ich habe mal wieder eine nette Email erhalten, von Cindy aus Nashville. Sie schreibt:

“My husband and I tried the program and our energy level increased immediately! After 3 weeks now I have noticed even more changes. My bowel movements have improved and I feel so hydrated and healthy.” Cindy – Nashville, TN

Und wer jetzt glaubt, dass wir es hier mit den üblichen Sexnachrichten zu tun haben, der sei enttäuscht! Mit so etwas gibt sich die Cindy nämlich nicht ab. Der springende Punkt in diesem Fall ist das bowel movement. Das bedeutet auf Deutsch: Stuhlgang. Hm, lecker! Ich dache, in Nashville wird nur Country gemacht, aber ich habe mich wohl geirrt. Sie dealen dort auch mit Dingen, die wesentlich – naja, wenn wir ehrlich sind: Sind Country und Stuhlgang überhaupt soweit auseinander?

Gerade räume ich mein Postfach auf und habe eine Menge Freude dabei. Darunter war nämlich auch folgende Mail:

Dear Friend,

I am Fredrick Ola, the Human Resources Executive of Atlantic Oil & Gas Corporation. On the 15th of May 2003, Philips lob, an expatriate, who was a consultant/contractor with the Corporation, was found to have died in a plane crash along the Lekki Peninsula while on inspection tour of offshore oil facilities belonging to the Corporation. As the Welfare Director of the corporation, I contacted Philips bankers and briefed them of this development. The bankers informed me that since their client is dead, it is only the next of kin to the deceased with the proper legal documents that can compel them to pay his fixed deposit as an inherited estate. With the position of the financial outfit, I mandated the legal department of our firm to search for a relative of the deceased so that he can be presented as the next of kin to the bank.

But the only relative of the deceased, one Mr. Sam Leonard who was also the next of kin to the deceased according to his bank documents and who was last known to have lived in Latvia Eastern Europe, died as cancer patient some two months before his death. All efforts to trace other relatives of the deceased proved abortive, as all available links were exhusted. Three years after his death, with no news from any relative living anywhere and no one coming forward, we decided to seek a foreigner so that the fund can be transferred out of its present account to yours.

The account deposit contains US$12 million United States Dollars and it is important that a probable next of kin claims this fund within the next fourteen official working days. If no one comes for the claim before the stipulated time frame, the account would be closed as inactive and dormant and funds sent to the coffers of the government. This is in consonance with the stipulations of the enabling laws governing foreign inherited estates. I seek your consent to present you as the next of kin of the deceased.This would facilitate the payment of the proceeds of the said account to you. All I require is your honest cooperation to enable us seeing this through. I guarantee that this will be executed under a legitimate arrangement that will protect all the parties involved from any breach of the law.

Please let me know what you intend to have as your commission if you agree to embark on this venture.

Please reply me via my private email address: ####

Toll, oder? Wie viel Mühe sich die Leute heutzutage noch geben! Ich glaube, wenn ich auf die dumme Idee kommen würde, die Postfächer anderer Leute vollmüllen zu wollen, würde ich mir nicht die Zeit nehmen, um dafür einen Aufsatz zu schreiben. Warum auch? Es geht doch auch sehr knapp! Hier ein Beispiel (für das ich aber nicht verantwortlich bin, bei Gott!)

Don’t know how to amaze your new girlfriend? How about enlarging your little friend and giving her the night of love and pleasure she won’t be able to forget?

Kurz, knapp und pervers – ganz im Sinne des Erfinders! Der Roman da oben erinnert mich hingegen an diese Dilemmageschichten, die man im Religionsunterricht vorgelesen bekommen hat und dann musste man entscheiden, wie man verfahren würde. Hieß nicht eins davon Heinz-Dilemma? Spam kann so intellektuell sein…

Wer hätte es gedacht, dass das Land, das von einem Ahornblatt regiert wird, soviel zu bieten hat? Man denke nur an die wunderbare Musik, die von dort kommt (Anjulie, Jully Black, Melanie Fiona, Esthero et cetera), an die Tiere (Grizzlys, Lachse, Waschbären et cetera) und jetzt auch noch das! Eine nette Person hat mich darauf hingewiesen, dass Kanadier die besseren Medikamentepanscher sind!

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Wow! Wieder was gelernt! Wenn mein Spam nicht wäre, wie doof wäre ich dann???

Warum sonst wird diese Cashcow plötzlich von allen Werbeleuten dieses Landes so konstant gemolken? Mir drängt sich da doch tatsächlich der dezente Verdacht auf, dass wir es hier mit einem Phänomen zu tun haben, dass bestimmt schon irgendein wirrer Zeitungskopf Obamasierung getauft hat. Hat eine Wahl in Deutschland jemals so viel Aufmerksamkeit bekommen wie diese? Gilt dieses Thema nicht als langweilig und öde oder hat irgendein Trendbarometer beschlossen, es hip zu machen? Glaubt man, den Hype aus Amerika auf unser lethargisches Lieblingsland übertragen zu können?

Wenn Letzteres mit ja beantwortet werden kann, würde ich sagen: Mission nicht erfüllt. Während die Werbung von Melitta wenigstens ein bisschen witzig ist, wirkt diese Masche im Reklameheft vom Lebensmitteldiscounter Netto doch etwas äh…

P9200892P9200893

… doof/ unpassend/ behindert/ bescheuert/ blöd/ dämlich/ verabscheuungswürdig/ verachtenswert.

Dabei weiß jeder noch so dumme Marketingstudent, dass nicht jede Werbemasche auch für jedes Produkt passt. Oben sehen wir ein wunderbares Negativbeispiel!

Meine Herzen,

Es gibt verschiedene Arten von Spam. Am bekanntesten ist der Computer-Spam und Spam aus der Dose. Was niemand weiß: Einmal an einem ungeeigneten, düsteren Ort die Telefonnummer hinterlassen, kann man Spam auch für die Ohren haben. Hier sind zwei Topbeispiele. Für drei Topbeispiele (siehe: “Alle guten Dinge sind drei.”)  hat es leider nicht gerreicht, aber ich bin mir sicher, das kommt noch. Telefonspam stirbt nie, analoger Spam tut’s ja auch nicht. Erst heute früh hatte ich wieder einen Wurfzettel für eine Pizzaria im Briefkasten. Dabei mag ich überhaupt keine Pizza… Wenn’s wenigstens Schokokuchen wäre!

Beispiel 1: Die Kabel Deutschland-Zicke

Eines schönen Tages war ich etwas gereizt. Dann ereignete sich folgendes: Eine Frau von Kabeldeutschland rief mich an und fragte, ob ich schon digitales Fernsehen hätte. Das lief dann so ab (in etwa: leider kann ich das Gespräch nicht mehr ganz rekapitulieren, aber es lief darauf hinaus, dass die Anruferin sich unangemessen zickig artikulierte):

Ich: “Tut mir leid, ich will nichts kaufen.”

Sie: “Aber jetzt hören Sie doch erstmal richtig zu!”

Ich: “Ja nee, was soll ich denn da machen? Ich zahl die Kabelgebühr an den Vermieter, da kann ich das doch sowieso nicht ändern.”

Sie: “Ja, vielleicht erstmal zuhören? Der Vermieter sagt ihnen ja auch nicht, welche Farbe ihr Sofa haben soll. Und wenn sie tapezieren, kann er Ihnen ja auch nicht sagen, welche Farbe die Tapete haben muss…”

Ich: (lege ohne weiteres Wort auf, weil darauf muss ich mich nicht einlassen. Ich hoffe, der Supervisor hat’s gesehen und die Frau gefeuert. Lernen die nicht, wie man mit unwilligen Leuten umgeht?)

Beispiel 2: Der verzweifelte Vodafone-Verkäufer

Er: “Hallo, hier ist Vodafone!”

Ich (pikiert, da ich zwar Kunde, aber bereits gekündigt bin): “Ja?”

Er: “Haben Sie einen Anschluss der Telekom?”

Ich: “Wollen Sie mir was verkaufen?” (Muss man ja fragen, da ich ja irgendwie Kunde bin)

Er (nach kurzer Denkpause): “Nein.”

Ich (augenrollend): “Warum fragen Sie dann, ob ich einen Anschluss der Telekom habe?”

Er: (stöhnt verzweifelt und legt von selbst auf)

Wie man sieht: Heutzutage sollte man nichts so hüten wie die eigene Telefonnummer – und zwar nicht nur bezüglich unliebsamer Dates. Ich weiß nicht, wo das Leck ist, aber irgendwie muss meine Telefonnummer an irgendwelche Trottel gegangen sein, die diese munter weiterverkauft haben. Seitdem bekomme ich diese ganzen Kackwerbeanrufe, die ich normalerweise durch ein Auflegen sofort beende. Manchmal, nämlich immer dann, wenn ich schlecht gelaunt bin, rede ich auch mal mit den Leuten. Dann kommen so Sachen wie da oben raus. Ich bin mir noch nicht sicher, ob mir das leid tut, aber wobei ich mir sicher bin: Die nächste Festnetznummer kriegen nur Menschen aus Fleisch und Blut, keine Firmen. Auf dem Handy ruft nämlich komischerweise niemand an – obwohl ich die Nummer viel häufiger rausgebe (weil schlechtes Zahlengedächtnis; eine Ziffernreihe kann ich mir gerade noch merken).

Ich habe gerade eine unglaubliche E-Mail erhalten, von einem guten Freund, dessen Name ich nicht kenne. Aufgrund meiner frisch erblühten Liebe für Spam-Mails möchte ich sie der Welt nicht vorenthalten. Et voilà!

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Ich bin zu Tränen gerührt. Wie schön, dass jemand an mich denkt und mir drei Gläser Honig ums Maul schmiert! Hach, das hat noch kein Mann bis jetzt gemacht! Ich möchte dem Royal Club sofort beitreten!

Es gibt da nur ein Problem… Wieso ist in dieser Mail von Königen die Rede? Ich bin verdammt noch mal eine KönigIN! Wenn ich dazu die ganzen Spam-Mails für Penisvergrößerungen addiere, dann – dann – dann komme ich zu dem entsetzlichen Beschluss, dass irgendjemand da draußen zu glauben scheint, dass ich keine gute Frau bin!

Oder hat der Feminismus einfach noch nicht das Internet durchdrängt? Habe ich den Zusatz in der Fußnote übersehen, dass die männliche Form der Einfachheit halber benutzt wurde und die Weibchen miteinschließt?

Oder ist es einfach so, dass alle Spam-Mails an Männer addressiert werden, weil die eher drauf reinfallen? Weil sie dumm sind? Weil sie es nötig haben? Theoretisch ist das überhaupt keine Beleidigung, wenn man mich König nennt… Es bedeutet einfach nur, dass man mich nicht für blöd genug hält, um den Lügen von Royal Club zu glauben.

Ich habe mich gerade dazu entschlossen, an letztere Version zu glauben.

Spam ist super. Seit Spam erfunden und modern geworden ist, bekomme ich täglich sehr viel sozialen Zuspruch in Form von E-Mails. Heute hat mir Nady geschrieben. Hier ist ihre Nachricht.

Gruchen.

Ich suche die ernste Beziehung. Ich liebe die Kinder, aber leider habe ich keine Kinder. Ich wollte sie haben wenn wurde der zukunftige Partner waschen ebenso wunschte es. Mir die 32 Jahre.

Ich betreibe mehrmals in der Woche Sport. Fur mich in der Beziehung die Hauptsache – die Richtigkeit, die Ehrlichkeit und die Liebe.

Ich denke dass du ebenso meinst du ernst und du willst nur die ernste Beziehung.

Schreibe mir auf meinen e-mail, ich werde dir etwas meiner Fotos senden.

Ich bin mehr schon ledig als 5 Jahre und ich traume, den Mann der zu begegnen war mir richtig, liebte mich, verstand mich und respektierte… Ich hoffe dass du die Frau mit solchen Kriterien suchst.

Bitte antworten Sie nur, um meine personliche E-Mail:  #######

Ich suche reich nicht, ich suche den richtigen Mann.

Ich hoffe dass du ernst meinst und du wirst mir schreiben.

Nady.

Ich bin unglaublich fasziniert! Wenn wir alle mehr Spam lesen würden, würden wir unseren alltäglichen Wortschatz sowas von erweitern können!

Gruchen zum Beispiel. Was zur Hölle ist Gruchen? Es klingt wie eine Begrüßung und erinnert an “Gruscheln”. Ich werde meine Freunde ab heute nur noch mit Gruchen begrüßen. Wenn in nächster Zeit jemand auf Sie zukommt und Gruchen! ruft, dann bedeutet das, dass Sie mein Freund sind. Wie schön!

Ich wollte sie haben wenn wurde der zukunftige Partner waschen ebenso wunschte es.

Nady hat noch ein paar Probleme mit ihrem Deutsch, wie beim Durchlesen ihrer Mail klar geworden sein sollte. Vielleicht liegt es daran, dass sie seit fünf Jahren Single ist. Tatsache ist jedenfalls, dass sie einen sauberen Mann sucht, der genauso darauf achtet, sich zu waschen wie sie. Ich finde es toll, dass sie soviel Wert auf Sauberkeit legt, auch wenn ich ihr im Detail (bzw. wegen fehlenden Details) nicht weiterhelfen kann. Ich bin nun mal biologisch gesehen kein Mann. Es tut mir leid, Nady!

Trotzdem ist mir diese Mail sehr ans Herz gegangen. Ich möchte hiermit alle Männer dazu aufrufen, Nady zu schreiben. Ich weiß, ich habe die Adresse unkenntlich gemacht, weil ich eine E-Mail-Flut in Nadys Postfach vermeiden wollte. Ich bin mir trotzdem sicher, dass Karma in dieser Angelegenheit seine Finger im Spiel hat und bald jeder einsame Mann in Deutschland diese Mail in seinem Postfach hat – und der Rest der Welt auch! Das ist ja das Schöne an Spam: Jeder kann mitreden.

UPDATE: Ich sehe gerade: Auch andere Leute haben Gefallen an Nady gefunden. Wunderbar! Spread the love!