Tagesarchiv: Juli 10th, 2009

Ist das schon mal jemand aufgefallen?

Man nehme zwei germanische Sprachen, zum Beispiel, hm, sagen wir, deutsch und englisch.

Die Deutschen: Pony – vorne am Kopf lokalisiert.

Die Engländer: Ponytail – hinten am Kopf lokalisiert.

Von wegen eine Sprachfamilie! Da läuft doch was schief, wenn die zwei das Pony so unterschiedlich verordnen. Immerhin: Die Deutschen haben auch noch den Pferdeschwanz, aber jedes zwölfjährige Wendy-begeisterte Mädchen wird die Frage, ob Pony und Pferd das Gleiche sind, negativ beantworten. Denn Black Beauty ist kein Pony! Ich wiederhole: Black Beauty ist kein Pony! Sonst würden wir ihn ja auf unserem Kopf tragen – egal, ob vorne oder hinten.

Oh, ein Pony!

Oh, ein Pony!

Kein Pony. Definitiv kein Pony. Um das noch mal ganz deutlich zu machen. (Also: Kein Pony, ja?)

Kein Pony. Definitiv kein Pony. Um das noch mal ganz deutlich zu machen. (Also: Kein Pony, ja?)

Hier sehen wir, was passiert, wenn die Mari reisen geht. Da El Mano mittlerweile seine Position als Hauptputze eingebüßt hat, darf mich heuer La Maquína begleiten. La Maquína freut sich darüber sehr. Sie ist die ganze Nacht im gepackten Koffer herumgetanzt und hat einiges an Unordnung hinterlassen, wie man in der folgenden Momentaufnahme sieht:

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Neben der entzückenden Oral B Professional Care 3000 finden sich hier: Arbeitsmaterialien für eine Hausarbeit (Kommunikationswissenschaft), mehrere Kleidungsstücke, ein Buch von Juli Zeh (hoffentlich gut, die Erwartungen sind nach dem fantastischen Adler und Engel und dem nicht minder guten Spieltrieb sehr hoch), mein Tagebuch (aber davon darf niemand wissen), ein Sonnenbrillenetui (versteckt), Gutscheine für Oral B-E-Zahnbürsten (ebenfalls verborgen) und eine Kulturtasche von Vichy in türkisblau. Was man nicht findet: Der Koffer ist supertoll. Er ist dunkelblau mit großen weißen Punkten. Das muss mir erstmal einer nachmachen! Stil!