Tagesarchiv: Juli 5th, 2009

Wenn man morgens im Dokzentrum joggen geht (so wie ich das tue), begegnet man genau drei Spezies: Menschen mit Hunden und alten Männer, die joggen. Und man trifft Gänse. Man trifft jede Menge Gänse. Gänse, die sich paaren, Gänse, die die Gehwege vollscheißen, Gänse, die baden, Gänse, die fressen, Gänse die schlafen, Gänse, die die Flügel strecken, Gänse, die so aussehen:

Nette Gänse wirklich. Nur so groß und manchmal so viele! Heute morgen haben sie es doch tatsächlich fertig gebracht, einen der Hauptjoggwege mit einem Sit-In unpassierbar zu machen. Und man muss sich das mal vorstellen! So viele Gänse! Da kann einem schon mal mulmig werden, schon alleine wegen der Erinnerung daran, dass Gänse manchmal auch sehr unfreundlich sein können. Ich fühlte mich etwas überfordert, aber in gemächlichem Schritt ging ich durch die Herde und sie ließen sich nicht beirren. Ich vermute, dass ich magische Gänsekräfte besitze, die mich vor ihren spitzen Schnäbeln und ihrem heiseren Gefauche bewahren (siehe: Wunderbare Reise der kleinen Mari Holgersson mit den Wildgänsen). Bin ich nicht toll?

Wer mehr Bilder von Gänsen ansehen möchte – vielleicht habe ich ja das eine oder andere Interesse geweckt – sei auf diese Seite verwiesen. Da gibt’s tolle Bilder! Meine Favoriten sind ja die  Hawaiigans und die Rothalsgans!

Nehmen wir ein Klischee zur Hand.

90% der Leute, die man mit dem Klischee in Verbindung bringt, bestätigen es. 10% zerfetzen es in der Luft und sorgen damit für überrascht nach oben gezogene Augenbrauen.

90% derjenigen, die für hochgezogene Augenbrauen sorgen, sind keine guten Menschen. Die restlichen 10% schon. Zusätzlich haben sie das Potenzial für Freunde fürs Leben.

Was lernen wir daraus? 10 is the magic number! Be a part of it! 10 is cool! Don’t be a tent, be a 10!

Letztens ist mir was aufgefallen. Selbst wenn sich ein Mann nur wenig aus Klamotten und seinem Aussehen macht, ist die Gefahr groß, dass er Markenjeans/-turnschuhe/-socken whatever bevorzugt. Die Begründung in den meisten Fällen wird die bessere Qualität sein, doch wieso sollte sich jemand, der Kleidung nicht ernst nimmt, für die Qualität davon interessieren?

Macht eine Frau sich nichts zu Klamotten, dann geht sie zu Pimkie und wenn sie sieht, dass die Jeans da 30 Öcken kostet, sagt sie: „Für zehn weniger nehme ich sie.“

Was lernen wir daraus? Erstens: Männer und Frauen sind anders. Zweitens: Hier hat jemand ein Problem mit No-Name-Bekleidung.