… because it is not a book (lack of papyrus, you know).

Yep yep. Lange habe ich versucht, mich dagegen zu wehren, aber da ich nun mal ein offener Mensch bin, wenn es um Dummheiten geht und außerdem eine wahnsinnige Opportunistin (Betonung auf „wahnsinnig“), nahm ich die Gelegenheit wahr (Untertreibung: Ich grabschte überaus ungezogen mit beiden Händen und vor Freude aufgerissenen Augen danach), mich bei StudiVZs großem Bruder anzumelden. Es ist nämlich so, dass ich momentan eine Hausarbeit über Internetstrategien im Wahlkampf schreiben muss. Das Zauberwort ist Web 2.0 und man möchte ja gerne wissen, worüber man schreibt. Nun also…

Negative Dinge, die mir aufgefallen sind:

  • Freundefaschismus: Man kriegt einen Arsch voll Vorschläge (über die Hälfte davon aus dem europäischen Ausland), selbst wenn man noch niemanden geaddet hat und das Schlimmste ist, dass tatsächlich Leute dabei sind, die man kennt. Wie machen die das? Ich vermute Zusammenarbeit mit den Illuminati. Außerdem wird man an allen Ecken und Enden gezwungen, sich Freunde zu suchen. Das nervt! Ich fühle mich vielleicht auch als Einsiedlerkrebs superwohl?
  • Erweiterungen des Freundefaschismus: Man kann sich Freunde suchen lassen, indem man die Daten des Emailpostfachs angibt. Huh? Okee… Erwachsene Menschen machen nicht jeden Scheiß mit. Basta.

Positive Dinge, die mir aufgefallen sind:

Fazit: Unter rein rationalen Gesichtspunkten war diese Anmeldung sowas von unnötig, aber man muss das so sehen: Ich bin jetzt um ein paar Erfahrungen reicher, auch wenn sie nur virtueller Natur sind. Und ich habe gelernt, was Faschismus ist und dass ich ganz schön viele Sängerinnen gut finde. Selbstreflexion, Freunde, Selbstreflexion!

One Trackback/Pingback

  1. Von StudiVZ hilft bei Dyskalkulie* « Chez Mari am 18 Sep 2009 um 12:48

    [...] Verschlagwortet mit Brinkmann, Geburtstag, StudiVz, Wikipedia Mit virtuellen Netzwerken ist das ja so, dass wir alle eigentlich gar nicht so genau wissen, wie wir da gelandet sind. Meistens waren es Freunde, die auf uns einredeten und dann waren wir bewusstlos und dann waren wir angemeldet (außer in diesem bestimmten Fall). [...]

Einen Kommentar hinterlassen

*
*