Merkwürdige, aber erfreuliche Dinge ereignen sich in den amerikanischen Billboardcharts:

Chrisette Michele notches her first No. 1 album on the Billboard 200 as her sophomore set „Epiphany“ (Def Jam) debuts atop the list with 83,000. She edges out the seventh week of the „Hannah Montana: the Movie“ soundtrack (No. 2 with 82,000) and the arrival of Ciara’s third album „Fantasy Ride“ (LaFace) at No. 3 with just under 81,000.

Quelle

Yep, richtig gelesen. „No Name“ Chrisette Michele – ich verbessere mich: die göttliche, großartige, wunderbare Chrisette Michele – hat in den Charts die Hausnummer Ciara getoppt. Mit Recht! Epiphany ist in Deutschland zwar nur als Import erhältlich, aber jeden Cent wert! Wir reden hier von R’n'B, der ohne Modeproduzenten oder gar Synthies auskommt. Wir reden von Midtemposongs, die mit echter Instrumentierung unterlegt werden. Wir reden über eine wunderbare Soulstimme, die mit Gefühl und noch mehr Druck auf den Lungen selbst eine Ballade wie I’m okay, die bei jeder anderen Sängerin (siehe Ciara) blass geklungen hätte, in ein Wunderwerk verwandelt. Wir reden über ein Album, dass unglaublich harmonisch und in sich stimmig klingt und keinen wirklichen Aussetzer hat, auch wenn Bretter wie In this for you, Good girl oder Golden fehlen. Und wir reden über die Tatsache, dass Ciara keinen einzigen Song von Ne-Yo auf ihrem Album hat und Chrisettes Album Ne-Yo atmet! Irgendeine Begründung muss das ja haben, dass Chrisette Ciara schlägt. Dass gute Musik siegen wird, ist auch ein möglicher Grund, aber ganz ehrlich? Wer glaubt denn an sowas? (siehe Esthero, Celina, Lina)

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